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Omega-Anlage: neuestes MTM-Konzept


Durch neu entwickelte Rundtaktanlage schnell und effektiv reinigen. MTM, Marienheide hat seit einiger Zeit beachtlichen Erfolg mit der Reinigungstechnik für umweltfreundliche wässrige Reinigungsverfahren und bietet hierfür ein umfangreiche Anlagenpalette an.

Zu den am häufigsten projektierten Anlagen gehören Spritz - Durchlaufanlagen und Mehrstationen - Flutkammer-Reinigungsautomaten.
In Durchlauf - Spritzanlagen wird das Waschgut in der Regel auf Förderbändern durch die einzelnen Behandlungszonen gefahren. Oftmals wird die Verfahrensfolge Spritzreinigung - Spritzspülen - Spritztrocknen durchgeführt. In gerader Linie durchlaufen die Werkstücke eine solche Anlage.
Diese Anlagentechnik ist dann vorteilhaft, wenn eine Spritzreinigung ausreichend ist und ein hoher Chargendurchsatz gefordert wird. Um eine solche Anlage betreiben zu können, muß eine Bedienperson stets von der Beladeseite zur Entladeseite hin und her pendeln, um den Automaten zu be- und entladen.
Mehrstationen - Flutkammerautomaten sind alternativ hierzu aus zwei Modulen aufgebaut. In hermetisch abgeschlossen Behandlungskammern wäscht, spült und trocknet die Anlage das Waschgut. Modul I wäscht und spült die Teile, in Modul II erfolgt zeitgleich die Trocknung. Dieses patentierte Prinzip ermöglicht einen hohen Chargendurchsatz bei kleiner Stellfläche und hoher Reinheit der Halbzeuge. In diesen Rezipienten bestehen fast alle reinigungstechnische Möglichkeiten. So wurden Anlagen mit Ultraschallausstattung, Spritzreinigung, Tauchreinigung, Druckumflutung, Vakuum- und Warmlufttrocknung bereits häufig ausgeliefert.
Die neuentwickelte -Anlage MTM-Anlage will nun Vorteile beider Anlagentypen in sich vereinigen.
Ebenso wie hohe Chargendurchsätze, sollen vielfältige Behandlungsmöglichkeiten realisierbar sein. Außerdem dachte man bei MTM an eine möglichst einfache Einbindung in Ferigungsstraßen.



Funktionsprinzip der neuen MTM - - Anlage :

Die neue MTM-Anlage ist als Rundtaktanlage konzipiert, das heißt die zu reinigende Ware wird im Kreis durch einzelne Behandlungsstationen
gefahren.
Konstruktionsprinzip unserer Anlage ist ein Ständer mit rechtwinklig abknickenden Masten, die speichenförmig angeordnet sind. Am Ende dieser Masten ist das Waschgut in aus zwei Halbschalen bestehende Behandlungskammern angebracht.
Dabei ist das Oberteil so angeordnet, dass es sich nur heben und senken kann. Im Unterteil der Reinigungsanlage sind die zu reinigende Teile fixiert. Diese Unterteile bewegen sich auf einer Kreisbahn und das Waschgut fährt jeweils um eine Position weiter. Durch Heben und Senken der Oberteile wird dann die Behandlungskammer zur jeweiligen Applikation geschlossen oder geöffnet.
Über das Oberteil werden die Behandlungsmedien auf das Werkstück gefördert. Diese Einrichtungen können Spritz- oder Sprühdüsen für eine Reinigungsflüssigkeit sein, Flutinjektionseinrichtung, Ultraschallausstattung, Hochdruckentgrateinrichtungen, Lanzen die zum Ausspritzen in Sacklochbohrungen fahren, sowie Heißluft- oder Vakuumtrocknungsstation.
In der Behandlungskammer ist das Werkstück so befestigt, daß es um seine Achse rotieren kann.
Bei diesem Anlagentyp ist es möglich bis zu 12 Verfahrensschritte gleichzeitig durchzuführen.
Wie bei den meisten MTM-Anlagen, ist auch für die MTM-Vorteile der MTM - -Anlage das MTM-Öko-Pack System vorgesehen. Das heißt ein Teil der Spülflüssigkeit wird kontinuierlich destilliert. Mit dem Kondensat wird die Spülflüssigkeit kontinuierlich regeneriert.
Durch dieses System minimiert sich die Abwassermenge. Der Wasserdampf der Destillation heizt den Wasch- und Spültank sowie den Trockner auf Betriebstemperatur. Diese Verfahrenstechnik ist im Gegensatz zu anderen Anlagentechniken Energie
neutral, dass heißt die gesamte anfallende Energie wird zur Regeneration der Spülflüssigkeit und zum Heizen der Bäder genutzt.



Vorteile der MTM - - Anlage

Entscheidender Vorteil der Anlage ist es, dass die zu bearbeitenden Teile einmal in die Behandlungsstation positioniert auf einer Kreisbahn durch den gesamten Verfahrensablauf geführt werden, so dass weitere energieaufwendige Hub/Schub - Prozesse wie bei Umsetzeranlagen entfallen.

Die Fixierung in der Behandlungskammer ermöglicht eine exakte Positionierung. Dieses ist insbesondere beim Ausspritzen von Sacklochbohrungen mit Lanzen von Vorteil, weil diese so sehr ziel genau in die entsprechende Bohrung gefahren werden. Die gleichzeitige Durchführung von bis zu 12 Verfahrensschritten ermöglicht kürzeste Taktzeiten.

Da die Werkzeuge an einer Seite in die Anlage eingebracht und entnommen werden, reicht eine Bedienungsperson für das Be- und Entladen aus. In jedem Fall wird die Arbeit der Bedienperson erleichtert, denn es müssen nicht mehr weite Wege zurück gelegt werden, um von der Beladung zur Entladung zu kommen. Was für die manuelle Bedienung der Anlage gilt, trifft selbstverständlich auch für eine automatische Be- und Entladung zu, wobei eine Integration in schnell tacktende Fertigungstraße möglich ist. In diesem Fall wird die Fertigungsstraße selbst jedoch nicht verlängert, weil die Aufstellung räumlich nicht in der Fertigungslinie, sondern daneben erfolgt. Insgesamt benötigt die Anlage wenig Platz, so dass ihr Einsatz auch unter beengten Raumverhältnissen möglich ist, beispielsweise in einer Ecke angeordnet.


http://www.mtm-gmbh.com/