Tagesbericht: 3. Tag (Donnerstag)
Sorgenkind öffentliches Klo – GfK-Studie auf Reinigungsfachmesse präsentiert
Die Sauberkeit in öffentlichen Waschräumen hat sich zwar in den letzten fünf Jahren spürbar verbessert, zu einer Entwarnung besteht jedoch kein Anlass.
Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), die im August 2003 im Auftrag des Tork Infocenters für Hygiene und Sauberkeit erstmalig deutschlandweit durchgeführt wurde. Die Ergebnisse stellten die Auftraggeber der Studie anlässlich der noch bis Freitag auf dem Berliner Messegelände stattfindenden wichtigsten europäischen Reinigungsfachmesse des Jahres, der CMS 2003 vor.
Deutliche Verbesserungen im hygienischen Gesamtzustand der Toiletten erkannten mehr als die Hälfte der Befragten auf den Anlagen der Betreiber von Autobahnraststätten. Immerhin noch 33 Prozent bemerkten in Restaurants und Gaststätten Fortschritte auf dem stillen Örtchen, wo Hygiene ohnehin eine Selbstverständlichkeit sein sollte. Dem entgegen ist laut GfK die Mehrzahl der Deutschen weiterhin unzufrieden mit Bahnhofstoiletten und den Anlagen in öffentlichen Gebäuden. Insbesondere der Zustand von Schultoiletten sei äußerst bedenklich. „Angesichts des katastrophalen Zustandes vieler Waschräume an unseren Schulen muss sich niemand wundern, wenn Kindern und Jugendlichen auch später das notwendige Verständnis für Hygiene fehlt“, erklärte Prof. Dr. Henning Rüden, Leiter des Hygieneinstitutes der Berliner Charité anlässlich der Vorstellung der Untersuchungsergebnisse. Die Ursache ist laut Rücken klar nachvollziehbar: „Die Gebäudereinigungsunternehmen werden von der öffentlichen Hand derzeit massiv geknebelt. Dies spiegelt sich unmittelbar im Zustand der Toilettenanlagen wider“.
Dabei zeigt sich, wie nachhaltig sich der Zustand öffentlicher Toilettenanlagen auf das Image der Betreiber auswirken kann. Nahezu jeder Deutsche zieht unmittelbare Rückschlüsse vom Zustand der Toiletten auf den jeweiligen Besitzer der Örtlichkeit. Noch jeder zweite Befragte macht einen Wiederbesuch der Einrichtung von dem hygienischen Eindruck der jeweiligen Toilettenanlagen abhängig. Dafür sind die Deutschen jedoch grundsätzlich auch bereit für einen Toilettenbesuch zu zahlen. Die durchschnittliche Zahlungsbereitschaft liege laut Studie bei 39 Cent. Wie Erhard Stökel, Region Director Central Europe von Tork erklärte, beträgt das derzeitig erhobene durchschnittliches Nutzungsentgelt jedoch bereits im Durchschnitt 50 Cent pro Toilettenbenutzung.
Mit einem Mythos kann Professor Rüden zufolge jedoch aufgeräumt werden: Von Toilettenanlagen geht in der Regel keinerlei tatsächliche Infektionsgefahr aus. Dennoch befürchten bis zu drei Viertel der Befragten eine Ansteckung während eines Toilettenbesuches. „Dem können die Verantwortlichen nur mit extremer Hygiene wirkungsvoll begegnen“, empfiehlt Erhard Stökel.
Die GfK Marktforschung GmbH befragte in der Zeit vom 25.Juli bis 1.August 2003 im Auftrag des Tork Infocenters für Hygiene und Sauberkeit 983 Männer und Frauen ab 14 Jahren. Ziel der Untersuchung war es, die Einstellungen, Erwartungen und Verhaltensweisen der Deutschen bezüglich öffentlicher Waschräume und Händehygiene zu ermitteln. Die Stichprobe ist repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 14 Jahren.
Weltpremiere aus Dänemark
Die Reinigung mit Trockeneis kommt schon seit etwa 30 Jahren zum Einsatz, zum Beispiel für die Außenhaut von Flugzeugen, erläutert Sales Manager Jan Johansen vom dänischen Unternehmen Triventek. Bisher waren die Anlagen dafür jedoch sehr groß und wogen mehrere Tonnen. Die auf der CMS 2003 erstmals vorgestellte Lösung von Triventek wiegt knapp 100 Kilogramm und ist mobil, beschreibt der Verkaufsleiter. Er verweist darauf, dass sich dadurch der Anwendungsbereich enorm erweitert. Hinzu kommt der große Vorteil der Reinigung mit Trockeneis: Diese Methode ist sehr sanft und eignet sich somit gerade bei sehr empfindlichen Oberflächen wie Naturstein, Holz und Metall sowie bei teuren Geräten und Maschinen. Auch extremen Verschmutzungen, etwa nach Bränden, ist mit der Trockeneis-Reinigung beizukommen. Johansen betont, dass in dem mobilen Trockeneis-Pelletier-Reinigungssystem mehrere Weltpatente stecken. Bemerkenswert sei die damit erreichte Formel: Ein Kilogramm Kohlendioxid gleich ein Kilogramm Trockeneis. Neben dem Effekt „Ice on Demand“ ist nach den Worten von Johansen vor allem auch der Umweltaspekt für das neue System kennzeichnend. Denn nach der Anwendung verdampft das Kohlendioxid und der entfernte Schmutz fällt einfach zu Boden; kein Wasser und keine Chemikalien bleiben übrig. (Halle 1.2, Stand 219, Jan Johansen, Telefon: 0045/2339/6292)
Federleichtes Reinigungssystem mit Carbonstangen
Flecken- und streifenfreie Reinigung, längerer Schutz vor Wiederanschmutzung und optimale Erreichbarkeit – das sind wesentliche Vorteile von PuraQleen®. Das System der Karlhans Lehmann KG verwendet mineralfreies Wasser und eignet sich besonders zur Reinigung von Fenstern, Beleuchtungskästen, Fassadenverkleidungen und Sonnenschutzeinrichtungen, berichtet Peter Jansen. Ein besonderer Vorzug ist, dass damit auch schwer zugängliche Glas- und Fassadenteile wie Überdachungen von Einkaufspassagen, Glaskuppeln und Schrägverglasungen gut erreichbar sind. Das mobile Gerät, erklärt Jansen, erzeugt aus Leitungswasser mineralfreies Wasser und ist fern- oder manuell steuerbar. Durch die Wasserversorgung auf dem Gerät und den Batteriebetrieb ist der Anwender bei Reinigungsarbeiten unabhängig. Das Gerät verfügt über zwei Versorgungskreise: einen für die Chemie, den zweiten für das mineralfreie Wasser. Erstmals zur CMS 2003 werden die Carbonstangen gezeigt, betont Jansen. Die Stangensegmente aus Titan wiegen 720 Gramm, sind jeweils 1,57 Meter lang und können bis zu zehn Stück aneinandergesetzt werden. Die gleichlangen Carbonstangen wiegen jedoch nur 420 Gramm und sind sehr stabil. (Halle 2.2, Stand 210, Peter Jansen, Telefon: 0171/4749497)
Polnisches Unternehmen mit umfangreicher Wagenpalette
Das polnische Unternehmen SPLAST existiert seit 1989 und hat sich auf die Verarbeitung von thermoplastischen Kunststoffen spezialisiert. Verkaufsleiterin Agnieszka Sanocka erwähnt in diesem Zusammenhang, dass die Firma ISO 9001- und ISO/TS 16949-zertifiziert ist. Auf der CMS 2003 können sich die Besucher am SPLAST-Stand über das breite Sortiment an Reinigungswagen informieren. Das Modell 01.25.TS ist in Orange-blau oder Rot-blau erhältlich. Um die Raumausstattung zu schützen, besitzt der Wagen spezielle Stoßstangenelemente. Die Spezialaufhängung der Presse ermöglicht zwei stabile Stellungen: Verschlossen für das Mop-Auspressen, offen für den Wasseraustausch. Die profilierte Wagenkonstruktion garantiert Stabilität des 6-Liter-Eimers und leichte Demontage. Über einen verstellbaren Griff verfügt das Modell 02.25.TS. Dadurch ist ein leichter Zugang zu den Behältern mit klarem und mit Schmutzwasser gewährleistet. Insgesamt produziert SPLAST über 50 verschiedene Reinigungswagen aus Kunststoff, ergänzt die Verkaufsleiterin. (Halle 1.2, Stand 204, Agnieszka Sanocka, Telefon: 0048/601/728598)
Die Form des Boden-Pads wird „aktiv“
Eine neue, „revolutionäre“ Form des Boden-Pads präsentiert Spontex Professional aus dem Hause MAPA, Zeven. Die Profil-Form des Saturn-Star-Pads weist eine Optimierung des Angriffswinkels auf. Dadurch sollen laut Hersteller schlecht erreichbare Ecken und Kanten wesentlich besser gesäubert werden. Außerdem wird das Saturn-Star-Pad mit erhöhtem Druck bewegt, was eine verbesserte mechanische Wirkung bei der Reinigungsleistung bewirkt und die Aufnahmefähigkeit des Pads deutlich erhöht. Die Verwendung des Star-Pad soll zu Zeitersparnis führen, da das Pad den Staub bei der Trockenreinigung besser aufnimmt. Das macht das Auskehren nach der Reinigung überflüssig. Saturn-Star-Pads sind in drei Durchmessern und in sechs Farben lieferbar. (Mapa GmbH, Halle 3.2, Stand 108, Marcel Weymann, Tel: 0700/777 333 00)
Mobil in der Gebäudereinigung
Ein neues System für Dispersionen präsentiert ECOLAB Deutschland, Düsseldorf. Phazer heißt der aus diesem Unternehmen kommende kostengünstige Weg zur Bodenbeschichtung. Das System besteht aus einem leichten Rucksacktank, der mit einem Dosiersystem an einem ergonomischen Z-Stiel verbunden ist. Das System ist deshalb anwenderfreundlich und ergonomisch. Eine unabhängige Zeitstudie nach REFA-Methoden zeigt, dass gegenüber der herkömmlichen Arbeitsweise eine Produktivitätssteigerung der einzelnen Arbeitskraft von über 13 Prozent zu bemerken sei. Im Zusammenspiel mit Gemstar Laser, der ebenfalls neuen Mehrschicht-Hochglanz-Dispersion des Unternehmens, bietet das System einen strapzierfähigen und leicht polierbaren Mehrschicht-Auftrag mit echtem „Wetgloss-Effekt“ für die Bodenpflege. (ECOLAB Deutschland GmbH, Halle 1.2, Stand 115, H. Eichelbrönner, Tel: 0211/989 35 93)
Neue Düfte für den Indoor-Bereich aus Griechenland
Es gibt im wesentlichen drei Möglichkeiten, unangenehme Gerüche zu bekämpfen. Überdecken, chemisch aufspalten oder bakteriell angreifen. Den Weg der Lufterfrischung anhand von Duftstoffen bietet der europäische Distributor AROMATICA, Griechenland, mit seinen Lufterfrischungssystemen. Dabei werden drei Varianten angeboten: ein Ventilator-System, ein Öl-System und ein Druckbehälter-System. Allen Systemen gemeinsam ist eine vom Hersteller angebotene große Vielzahl von 14 Düften, die von Musk über Vanille bis hin zu Kokosnuss oder Melone gehen. Vollkommen ohne Duft ist das Präparat „Rauchvernichter“. Das Ventilator-System arbeitet mit getränkten Pads, die unter den Ventilator gelegt werden, das Öl-System mit einer Öl-Emulsion und das größere Spray-Dosen-System mit vorgefertigten Sprays. (Aromatica, Halle 2.2, Stand 102, Vassilis Pittas, Tel.: 0030 / 210 / 2 79 97 46)
NeuEr, ultranetzender Unterhaltsreiniger
Veriprop-Konzentrat heißt das neue Produkt der Johannes Kiehl KG, Odelzhausen. Damit können wasserabweisende, elastische Bodenbeläge (z.B. PVC, Linoleum, Kautschuk etc.) sowie Feinsteinzeug-Böden problemlos gereinigt werden. Veriprop-Konzentrat ist dabei ultranetzend und wirkt extrem schmutzlösend. Das Präparat ist für einstufige Wischverfahren optimiert, erzielt aber auch sehr gute Reinigungsergebnisse im zweistufigen Wischverfahren. Es zeichnet sich durch eine rückstands- und streifenfreie Abtrocknung aus. Die im Produkt enthaltenenn Tenside übertreffen hinsichtlich ihrem biologischen Abbau den gesetzlichen Wert von 90 Prozent. (Johannes Kiehl KG, Halle 3.2, Stand 219, Karl-Ludwig Niederhofer, Tel.: 0 81 31/93 05-0)
Reinigungs-Tabletten aus Frankreich
Neu auf dem deutschen Markt tritt seit der CMS 2003 das Unternehmen TOP HYGIENE, Saint Just Saint Rambert, Frankreich, auf. Das Produktspektrum reicht von Tabletten für Waschmaschinen über Reinigungstabletten bis hin zu Geschirrspüler. Besonders effektiv sind Tabletten, mit deren Hilfe Fritteusen von Fett gereinigt werden können. Diese werden in heißem Wasser in der Fritteuse einfach aufgelöst. Hauptumsatzträger im heimischen Markt ist die Chlortablette, mit deren Hilfe man aus einem Eimer Wasser schnell und optimal dosiert eine Desinfektionslösung herstellen kann, die in nahezu allen Bereichen einsetzbar ist. Sämtliche Tabletten zeichnen sich durch die präzise Dosierung aus, durch kleine Volumen bei der Lagerung und durch besonders einfache Handhabung. (Halle 2.2, Stand 225, José Dupont, Tel: 0033 / 4 77 36 11 40)
Langfristiger Gebäudeschutz gegen Graffiti
Protectosil ist das Produkt aus dem Hause Degussa, das in Deutschland allein durch die EAG efinger & albani, Hannover, vertrieben wird. Es handelt sich hierbei um eine Oberflächenimprägnierung im Nanobereich, die permanent ist, aber dennoch die Atemfähigkeit des Untergrunds nicht beeinträchtigt. Protectosil wird im Hochdruckverfahren aufgebracht und geht mit der Oberfläche eine Verbindung ein. Dabei handelt es sich beim Produkt um eine Silan/Silizium-Verbindung, die die Oberfläche nicht versiegelt, aber öl- , farb-, lack- und schmutzabweisend macht. Zusätzlich ist der Auftrag wasserabweisend, was das Eindringen von Feuchtigkeit in poröse Steinstrukturen erheblich vermindert. Permanent trockene Steinoberflächen aber vermoosen weniger. (Halle 4.2, Stand 210, Bernd Efinger, Tel: 05 11/43 83 360)
Professionelle Chemie für die Reinigung
Einen Relaunch kündigt domal wittol, Lutherstadt Wittenberg, zur CMS 2003 für ihre Produkte an. Die nun in der Serie Profiline zu findenden Reiniger sind in der Zusammensetzung verbessert und aufeinander abgestimmt, so dass es zu besseren Reinigungsleistungen beim systemischen Einsatz kommt. Die Serie Profiline umfasst Grundreiniger, Unterhaltsreiniger, Allzweckreiniger, Bodenpflegemittel für die Beschichtung – auch lösungsmittelfreie -, Sanitärreiniger und Küchenreiniger sowie Spezialreiniger. Der Verkaufsstart über den Fachhandel wird erst zum 1.Oktober 2003 aufgenommen. (Halle 2.2, Stand 221, Bernd Boe (GF), Tel: 0 34 91/639 – 100)
Goldene VDMA-Ehrennadel für Bernd Heilmann
Anlässlich der Feier seines 40-jährigen Dienstjubiläums wurde Bernd Heilmann, Geschäftsführer der Hako-Werke GmbH, Bad Oldesloe, die Goldene Ehrennadel des Fachverbandes Reinigungssysteme im VDMA verliehen.
Bernd Heilmann hat sich um die deutsche Reinigungsmaschinenbranche verdient gemacht.
Gewürdigt wurde mit dieser hohen Auszeichnung das 25-jährige, äußerst engagierte und erfolgreiche Wirken Bernd Heilmanns in nationalen und internationalen Gremien. Er ist seit 1991 Vorsitzender des VDMA-Fachverbandes Reinigungssysteme und derzeit amtierender Präsident des Europäischen Dachverbandes für Reinigungstechnik FEMIN, in dem sieben nationale Industrieverbände zusammengeschlossen sind.
Reinigung und Pflege öffentlichen Eigentums: Verantwortung für die Gesellschaft
„Dienstleistung im Gebäudemanagement bedeutet Verantwortung für die Gesellschaft“, mahnt Dr. Gekeler, Geschäftsführer des IHO. Mehr noch als bei privaten Gebäuden müssen die Verantwortlichen für öffentliches Eigentum die Pflicht zum Werterhalt wahrnehmen, denn es sind ja Investitionen aus Steuergeldern, die da im Feuer stehen. Die Mitgliedsfirmen des IHO stellen die dazu notwendigen chemischen Mittel bereit. Nur mit optimalem Einsatz von Reinigungschemie sind Pflege und Werterhalt zu leisten. Wenn die öffentlichen Kassen klamm sind, darf dennoch nicht das Pflegeheim unhygienisch, die Schule heruntergekommen sein. Kurzfristige Einsparungen am falschen Ende würden außer dem Imageschaden für Bürgermeister und Stadtrat Folgekosten für mittelfristig notwendige Sanierungen nach sich ziehen. Letztere wären weit höher, und wer weiß, ob später noch Reparaturen finanzierbar sein werden, erklärte Gekeler.
Schweizer alkalische und saure Feinsteinzeug-Reiniger
Die Reinigung von feinporigen Stein- und Keramikbelägen stellt immer wieder das Reinigungspersonal vor große Schwierigkeiten, denn in den Mikroporen setzen sich oftmals Schmutzpartikel fest, die nur schwer zu entfernen sind. Eine Lösung bietet das schweizerische Unternehmen PRAMOL-Chemie, Bazenheid, mit seinen neuen Produkten cerapur und ceracid. Cerapur ist ein alkalischer Intensiv- und Tiefenreiniger, ceracid ist die sauere Alternative dazu. Beide Produkte zeichnen sich durch ihre Vielseitigkeit aus, so sind sie auch zur Unterhaltsreinigung geeignet und können sowohl bei manueller als auch maschineller Anwendung eingesetzt werden. Ceracid sollte allerdings nur für säurebeständige Beläge eingesetzt werden. (Halle 2.2, Stand 118, Niklaus X. Koeppel, Tel: 0041 / 71 / 931 70 30)
Luftverbesserer aus England
Atemluft sollte nicht nur gut riechen, sie sollte auch Ozone und aufgeladene Ione enthalten, um das Wohlbefinden des Menschen zu unterstützen. P&L SYSTEMS aus England bietet dazu - vollkommen neu in deren Programm - einen Luftionisierer mit der Bezeichnung OC100 an. Einsatzgebiete sind Krankenhäuser, Kindergärten, Büros, Pflegeheime, Bäckereien oder Räume für die Essenzubereitung. OC100 enthält eine patentierte bipolare Ionen-Röhre, die Sauerstoffmoleküle aufspaltet und in positiv- und negativ-geladene Atome freisetzt. Diese freigesetzten Atome verringern die Mikro-Organismen, die in der Luft schweben, sie verringern Gerüche, filtern größere Partikel wie Staub oder Pollen aus der Luft und beseitigen die elektrostatische Aufladung. Außerdem bietet das Unternehmen Insektenfallen auf Basis klebender Folien und UV-Licht an, die in modernen und wirklich formschönen Lampen „versteckt“ sind, so dass man deren zusätzlichen Nutzen als Laie nicht erkennt. Spezielle Einsatzgebiete sind überall dort, wo Licht mit zusätzlicher Insektenvernichtung sinnvoll ist, beispielsweise in Restaurants und Hotels. (Halle 2.2, Stand 204, Ben Riches, Tel: 0044/1423 / 86 12 26)
Flexible Hochdruckreiniger aus Belgien
Eine breite Palette unterschiedlicher Reinigungsmaschinen fertigt das belgische Unternehmen DIBO Cleaning Systems. Der kompakte Warmwasser-Hochdruckreiniger JMB-S beispielsweise lässt sich dank seiner eigenen Kraftquelle und des autonomen Betriebs auch dort, wo kein Strom vorhanden ist, sehr flexibel einsetzen. Bart Knol, Verkaufsleiter Deutschland, erläutert weiter, dass die zweckmäßige Anordnung von Motor- und Bedienungsteil sowie die Möglichkeit, mit geschlossenen Schutzklappen zu arbeiten, die Lärmbelästigung durch die Maschine auf ein Minimum reduziert. Bei den Modellen JMB-M und JMB-L entwickelt der Motor seine Kraft bei geringer Drehzahl. Das verlängert die Lebensdauer und verringert den Lärmpegel, betont Knol. Er erwähnt auch die neuen Kehrmaschinen von DIBO. Die Modellreihen Sweeper 510 und 710 ST/ET zum Beispiel sind für den professionellen Einsatz gedacht und sowohl mit Benzin- (Modell ST) als auch mit Elektroantrieb (ET) erhältlich. Der Anpressdruck der Tellerbürste lässt sich mühelos einstellen, sagt der Verkaufsleiter. Dadurch sorgen diese Kehrmaschinen für eine optimale hygienische Reinigung auf den verschiedensten Flächen. (Halle 1.2, Stand 107, Bart Knol, Telefon: 0031/622/499302)
Nicht unproblematisch: Reinigung von Einscheibensicherheitsglas
Einscheibensicherheitsglas, kurz ESG, kommt zunehmend bei großflächigen Verglasungen, Schaufenstern, Fassaden, Aufzügen und absturzsichernden Brüstungen zum Einsatz. In einigen Bereichen – wie bei Alarmgläsern, speziellen Sonnenschutzgläsern oder punktgehaltenen Verglasungen – ist es bisher unersetzbar. Seit einigen Jahren kommt es aber verstärkt dazu, dass sich bei der (Erst-) Reinigung solcher Verglasungen irreparable Kratzschäden zeigen. „Ist Einscheibensicherheitsglas ohne Beschädigung zu reinigen?“, lautete daher die Frage beim Fachforum am dritten CMS-Tag. Elisabeth Schönwiese, Sachverständige der Handwerkskammer Karlsruhe für das Gebäudereinigerhandwerk, und Reiner Oberacker, Leiter Technische Beratung im Fachverband Glas-Fenster-Fassade Baden-Württemberg, gingen in ihrem Vortrag und ihren Ausführungen auf die Probleme und Lösungsmöglichkeiten ein.
Zwar gibt es schon einige Untersuchungen zu dieser Problematik, wissenschaftliche Grundlagen vor allem zu den Ursachen der tendenziell leichteren Verkratzbarkeit von ESG im Vergleich zu normalem Glas fehlen aber bislang. Die Forumsteilnehmer erhielten wesentliche Kenntnisse zur Glasherstellung, zu Einbaubereichen und -beispielen von ESG, zur Erkennbarkeit entsprechender Scheiben, zu den technischen Eigenschaften von ESG, zu Schadensbildern und zur Schadensverhütung sowie zu aktuellen Reinigungsempfehlungen. Sie hatten bei dieser Veranstaltung des Bundesinnungsverbandes des Gebäudereiniger-Handwerks ebenso die Möglichkeit, Testgeräte zur ESG-Erkennung auszuprobieren.
Mit TURNADO® auch in Sackgassen
Maximale Flexibilität und Mobilität bei der maschinellen Bodenreinigung – das sind markante Merkmale der Fahrer-Sitzmaschinen FS82 S und FS112 S von HEFTER CLEANTECH. Voraussetzung dafür schafft das in beide Maschinen integrierte selbstentwickelte flexible TURNADO®-System. Es erlaubt, den Schrubb- und Saugkopf aus dem Stand oder während des Fahrens um bis zu 200 Grad in jede Richtung zu drehen. Dadurch ist eine Reinigung selbst beim Rückwärtsfahren möglich, zum Beispiel in Sackgassen. Ebenso sind kleinste Wendekreise auf engstem Raum möglich, und dies bei laufender Reinigung. Das bewährte VARIOTECH®-System des Herstellers bietet eine variable und flexible Arbeitsbreite, die sich während der Fahrt automatisch an wechselnde Flächenprofile anpasst. Auf großes Besucherinteresse stößt am CMS-Stand von HEFTER CLEANTECH auch das Rolltreppen- und Fahrsteig-Reinigungsgerät RF40. Es verfügt über patentierte Technik und wird als komplette Einheit betriebsfertig mit einem modifizierten Industriesauger geliefert. Wesentliche Vorteile dieses Geräts: schnelle Reinigung von Trittflächen und Stirnseiten, kurze Rüstzeit, einfache Bedienung und leichter Transport. Die RF40 ist autonom oder mit Bediener einsetzbar. (Halle 2.2, Stand 115, Franz Fischer, Telefon: 0171/6038665)
Robust und großdimensioniert
Auf über 500 Quadratmeter Ausstellungsfläche präsentieren die Hako-Werke auf der CMS 2003 ihre Lösungen für die Betriebs- und Gebäudereinigung, Außenreinigung und Transportlogistik bis hin zur Grundstücks- und Anlagenpflege sowie zu Winterdienstaufgaben. Zur komplett neuen Linie der Aufsitzkehrsaugmaschinen beispielsweise gehören die Hako-Jonas 900, 980 und 980 H (Hochentleerung). Das Modell 900 ist eine kompakte Kehrsaugmaschine für den Innen- und Außenbereich. Die robuste Konstruktion sorgt für geringe Lebensdauerkosten, das großdimensionierte Kehrwalzensystem für eine hohe Reinigungsleistung von bis zu 7.200 Quadratmeter pro Stunde. Mit Benzinmotor und hydrostatischem Fahrantrieb ist die Maschine für den Außeneinsatz gedacht, für den Innenbereich gibt es sie mit Batterieantrieb. Weitere interessante Neuheiten des Ausstellers: die aktuelle Linie der Scheuersaugmaschinen für unterschiedliche Kundenwünsche und Einsatzbedingungen, Einscheiben- und Poliermaschinen in abgestimmten Größen- und Leistungsklassen, eine Bodenreinigungsmaschine mit Doppelwalzen und die komplette Linie der City-Reinigungsmaschinen. (Halle 1.2, Stände 201/212/216, E-Mail: wbg@hako.com)
http://www.cms-berlin.de
Special parts2clean 2011
Die parts2clean bietet ihren Besuchern die einmalige Gelegenheit, sich durch die praxisorientierte Vorträge namhafter Experten aus Industrie, Wissenschaft und Forschung einen umfassenden Überblick zu aktuellen Entwicklungen, neuen Anforderungen und Trends in der Reinigungstechnik zu verschaffen. Die Sonderschau zur Prozesskette der industriellen Teilereinigung bietet darüber hinaus Anregungen und Know-how, den eigenen Reinigungsprozess zu optimieren.
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