Richtig „Kohle“ sparen
Die Höckh Metall-Reinigungsanlagen GmbH präsentierte zur parts2clean eine echte Neuheit: Eine mobile Aufbereitungsanlage zur vollautomatischen Regeneration von CKW-beladenen Einweg-Aktivkohlefässern – den „Mobilsorber“.
Auch heute noch – knapp 20 Jahre nach Einführung der 2. BImSchV. – existieren viele alte Lösemittel-Reinigungsanlagen, die zur Abluftaufbereitung lediglich ein Aktivkohle-Wechselfass besitzen. Daneben bestehen auch Kleinanlagen jüngeren Datums, die aus Kostengründen ebenfalls nur mit einem Einweg-Absorber ausgerüstet wurden. Ein Anlagenbetrieb mit Einweg-Kohlefässern ist zwar grundsätzlich möglich und entspricht auch allen gesetztlichen Auflagen, doch erweist sich diese Lösung im Betrieb als sehr kostenintensiv. Je nach Anlagentyp muss zum Teil monatlich die Aktivkohle ausgetauscht werden. Dabei fallen Kosten für die Entsorgung bzw. Aufbereitung der Altkohle an, Kosten für die Frischkohle und Kosten für die Nachfüllung der Reinigungsanlage mit Lösemittel, da mit der Kohle auch immer eine gute Portion Lösemittel mit entsorgt wird.
Vollautomatische Regeneration
Mit dem Mobilsorber hat der Anwender nun die Möglichkeit, ein beladenes Aktivkohlefass vollautomatisch selbst zu regenerieren. Der Mobilsorber wird mit Schnellkupplungen an das Kohlefass angeschlossen und kann dank Micro-SPS mit Klartextdisplay auf verschiedene CKW-Lösemittel sowie auf unterschiedliche Fasssysteme eingestellt werden. Die Regeneration erfolgt dann vollautomatisch über Nacht. Das regenerierte Kohlefass kann sodann wieder zurück an die Reinigungsanlage, und das desorbierte Lösemittel kann ebenfalls wieder ins Anlagensystem eingespeist werden. Damit erweist sich der Mobilsorber nicht nur als Sparschwein für den Anwender, sondern ist auch ein sinnvoller Beitrag zum Umweltschutz. Aus diesem Grunde wurde die Höckh Neuentwicklung auch als Gebrauchsmuster angemeldet.
Special parts2clean 2011
Die parts2clean bietet ihren Besuchern die einmalige Gelegenheit, sich durch die praxisorientierte Vorträge namhafter Experten aus Industrie, Wissenschaft und Forschung einen umfassenden Überblick zu aktuellen Entwicklungen, neuen Anforderungen und Trends in der Reinigungstechnik zu verschaffen. Die Sonderschau zur Prozesskette der industriellen Teilereinigung bietet darüber hinaus Anregungen und Know-how, den eigenen Reinigungsprozess zu optimieren.
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