Fachverlag x-technik
Von grob bis fein

Von grob bis fein

Automatische Späneaufbereitung als gewinnbringende Investition

Automatische Späneaufbereitung als...

Neuer automatischer Zentrifugal-Separator

Neuer automatischer Zentrifugal-Separator

Eine runde Sache

Eine runde Sache

Vakuumdestillation noch wirtschaftlicher

Vakuumdestillation noch wirtschaftlicher

 
zurückPrint

W+I: Reinigen von Kunststoffteilen vor der Beschichtung mit Nass- oder Pulverlack

04.12.2000


In der Automobilindustrie und vielen anderen Bereichen werden zunehmend Kunststoffteile eingesetzt. Ein großer Teil der Kunststoffartikel wird als Schutz vor Alterungsprozessen, z.B. durch Witterung, Wärmeeinfluß oder Licht, beschichtet.

Andere Kunststoffartikel werden dekorativ lackiert. Die Lackierung von Kunststoffteilen ist anspruchsvoll und kompliziert, wobei die Lackhaftung u.a. von der Reinigung der Teile abhängig ist. Die Anforderung an die Reinheit ist hoch. Es dürfen keine Partikel, Fingerabdrücke oder Trennmittel auf der Oberfläche als Rückstand vorliegen.

Eine württembergische Lohnlackiererei hat sich nach einer ausgiebigen Testzeit für eine mehrstufige Tauchreinigungsanlage mit Ultraschall auf wässriger Basis entschieden.

Die Überprüfung des Reinigungsergebnisses und der Lackhaftung erfolgt durch den Endkunden. Dort werden die Teile einem künstlichen Alterungsprozess ausgesetzt. Es zeigt sich dabei in kurzer Zeit, ob alle Verschmutzungen durch den wässrigen Reinigungsprozess entfernt werden.

Die Reinigung erfolgt in 4 Stufen mit nachgeschalteter Umlufttrocknung.

Zuerst erfolgt die wässrige Reinigung der Teile in einem Tauchbecken mit Ultraschall unter Zusatz einer speziellen, schwach dosierten, Reinigungschemikalie. In der zweiten Stufe werden die Rückstände der Reinigungslösung in klarem Wasser abgespült. Bevor die Teile dann in einem Heißluftofen getrocknet werden, erfolgt eine 2-fache Tauchspülung in VE-Wasser. Die Spülung in voll entsalztem Wasser ist für das Lackierergebnis mitentscheidend. Aus diesem Grund wird das VE-Wasser kontinuierlich im Kreislauf, unter Überwachung des Leitwertes, aufbereitet.

Zur weiteren Sicherheit werden die Teile vor dem Lackieren noch mit ionisierter Luft abgeblasen.

Im Gegensatz zu einem Reinigungsprozess im Spritzverfahren überzeugt die Reinigung im Tauchverfahren durch ihre Bedienerfreundlichkeit. Auch empfindliche Teile brauchen
nicht unbedingt exakt positioniert zu werden, weil die Reinigungs- und Spülflüssigkeiten leicht alle Stellen erreichen. Der Einsatz von Ultraschall in der Reinigung ist eine mechanische Unterstützung, wodurch die Chemikalienkonzentration verringert werden kann. Der Reinigungsprozess kann bei Bedarf vollständig automatisiert werden.

Die Hildener Firma W+I Oberflächen-Systeme GmbH liefert sowohl Reinigungsanlagen im Tauch- und Spritzverfahren. Alle Verfahren werden auf der Hannover Messe, Halle 5, Stand D26 vorgestellt.

http://www.w-und-i.de
Bericht in folgenden Kategorien:
Tauchreinigungsanlagen, Heißluftöfen

QR code

Special parts2clean 2011

p2c.jpg Die parts2clean bietet ihren Besuchern die einmalige Gelegenheit, sich durch die praxisorientierte Vorträge namhafter Experten aus Industrie, Wissenschaft und Forschung einen umfassenden Überblick zu aktuellen Entwicklungen, neuen Anforderungen und Trends in der Reinigungstechnik zu verschaffen. Die Sonderschau zur Prozesskette der industriellen Teilereinigung bietet darüber hinaus Anregungen und Know-how, den eigenen Reinigungsprozess zu optimieren.
mehr lesen >>

Häufig besuchte Firmenprofile

Newsletter abonnieren